DLT
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DLT Informationen
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Entwicklung der DLT Bänder
Es kamen aber auch einige andere Hersteller außer IBM, Storagetek und Imation auf die Idee ein Einspulenband in einer schützenden Kassette zu entwickeln. So auch die Firma Digital Equipment, welche die Digital Linear Tape Technologie entwickelte, war eine der erfolgreichsten. Diese Technologie wurde an Quantum verkauft, die wiederum daraus erfolgreich die professionelle DLT-Technologie entwickelten.
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Technisches über DLT Bänder
Das DLT ist ein mit Metallpartikeln beschichtetes Magnetband und wird mit Hilfe des sogenannten Leader, was ein dickes Plasikband ist, aus der DLT Kassette herausgezogen und über sechs Rollen mit breiter Auflagefläche zur Aufnahme im Laufwerk gezogen. Durch diese einzigartige Anordnung und dem einfachen Bandlaufpfad läuft das Band in der DLT weder spitzwinckelig noch hartkantig, so dass fast kein Kontakt zwischen Band und Rolle entsteht, somit die Aufzeichnungsschicht nicht mit der Führungsrolle in Berührung kommt. Durch zwei energiefreie Punkte auf dem Bandweg wird das Band andauernd selbstständig gereinigt und bietet somit eine optimale Datenintegrität beim DLT. Das DLT hat somit eine Lebensdauer von fast 30.000 Betriebsstunden und das war etwa 15 mal höher als bei Vergleichbaren Technologien.
Die DLT Technologie erreichte mit Hilfe der Symmetric Phase Recording (SPR) Technik eine sehe hohe Aufnahmedichte. Diese Technik bewirkt, dass die Daten in einer Verzahnung, die eines Reisschlusses ähnelt, auf nebeneinanderliegenden Spulen aufgezeichnet werden. Dadurch konnte man bei der SPR-Technik auf Sicherheitspuren verzichten und erhält dadurch eine viel höhere Spurdichte bei DLT als bei anderen Technologien. Je nach Laufwerk erfolgt eine Aufzeichnung mit 128 bis 208 Spuren, welche parallel zum Bandrand beim DLT angeordnet sind. Hierbei wird das Band mit einem mit jeweils zwei Lese- und Schreibköpfen und zwei Kanälen bestücktem Kopf auf mehreren Kanälen gleichzeitig beschschrieben bzw. ausgelesen. Das ist auch der Grund weshalb die Übertragungsrate, welche aufgrund der höheren Dichte und Geschwindigkeit sowieso schneller war, nochmals verdoppelt wird. Ein sehr effizent arbeitender adaptiver Cahepuffer ermöglicht einen höchstmöglichen Datendurchsatz bei der DLT Technologie. Diese Cache-Puffer erlaubt eine optimale Anpassung der Übertragungsrate an das Hostsystem. Die ständig übermittelten Übertragungsraten ermöglichen eine Anpassung der Geschwindigkeit für die vorliegende Datendichte beim DLT. Beim Datendurchsatz ist es essentiell, dass ein Band schnell gestoppt und neu positioniert werden kann, als dass es mit einer hohen Geschwindigkeit laüft, oder die Laufgeschwindigkeit der Datenflußmenge anzupassen. Deshalb arbeitet die DLT Technologie mit einem Dualmotor, welcher computergesteuert ist, um die Bandbeschleunigung und -verzögerung sowie die Schreib-/Lesegeschwindigkeit zu steuern.
Neben der Geschwindigkeit und der Kapazität ist es in der heutigen multimedialen Zeit umso wichtiger, einen schnellen Datenzugriff zu haben. Einzelne Daten wie Dokumente oder Bilder müssen schnell gefunden und geändert oder ergänzt werden, um wieder neu auf dem DLT abgelegt werden zu können. Dies wird bei DLT dadurch gelöst, dass am Bandende ein Index bereitgestellt wird, auf dem die Adressen der einzelnen Datein abgelegt sind, somit wird das DLT wie bei einer rationalen Datenbank per Index und nicht Spur für Spur durchsucht, also Index, Adress-Segment und dann Spur. Damit kann jede Datei in etwa 45sekunden aufgesucht werden.
Datenintegrität welcher wohl die größte Bedeutung zugeschrieben wird, wird beim DLT mit Hilfe eines ASIC-Chips sichergestellt, dieser führt folgende Prüfungen durch:
- alle 64KB Benutzerdaten wird ein Reed-Solomon-Fehlerkorrekturcode (ECC - Error Correction Code) von 16KB erzeugt;
- eine 64Bit CRCPrüfung (Cyclic Redundancy Check - zyklische Redunanzprüfung) und ein 16Bit Fehlererkennungscode (EDC - Error Detection Code) wird für jeweils 4KB Daten erstellt;
- ein überlappend erzeugter 16Bit CRC für jeden Benutzerdatensatz.
Ein Lesetest nach dem Scheibvorgang ist obligatorisch.Es gab folgende DLT Standards: DLT2000 (TK85 10/20GB), DLT2000XT (TK85 15/30GB 2,5MB/s), DLT4000 (TK88 20/40GB 3MB/s), DLT7000 (TK88 35/70GB 20MB/s), DLT8000 (TK88 40/80GB 20MB/s)
Folgende Speichermedien gibt es: DLT3 (TK85), DLT3XT (TK85XT), DLT4 (TK88), DLT Cleaning Tape
Als bei der schon erwähnten DLT Technologie mit 80GB das obere Ende der Entwicklung erreicht worden ist, forschte man bei Quantum nach anderen Wegen die Speicherkapazität zu erhöhen. Es sollte aber eine Abwärtskompatibilität gewährleistet sein, das heißt dass auch ältere DLT Bänder weiterhin in den neuen Laufwerken genutzt und ausgelesen werden können, dies ist der Read-Only Modus. Eine Beschreibung der älteren Bänder ist in den neuen Laufwerken leider nicht möglich. Das neue Format S-DLT, was für SuperDLTsteht, war hervorgebracht worden.
Diese Technologie setzte einen neuen optisch geführten Lese-/und Schreibkopf ein, deshalb ist ein kompletter zweiter Lesekopf notwendig, um die Abwärtskompatibilität mit den alten 1/2" DLT IV Bändern zu gewährleisten. Diese zweite Kopfeinheit ensprach der der DLT8000. Durch eine automatische Erkennung aktiviert das neue S-DLT Laufwerk automatisch den richtigen Kopf, also es erkennt ob ein neues S-DLT-Band oder ein älteres DLT-IV Band eingelegt ist. Dieses Kopfmodul ist seperat integriert worden, so dass das S-DLT Laufwerk, für die, die den zweiten Lesekopf nicht benötigen, auch ohne diesen zweiten Lesekopf bezogen werden kann. Der zweite Kopf ist aber für die Abwärtskompatibilität aufgrund von differenzierten Technologie notwendig.
Denn S-DLT setzt entgegen dem klassischen Linearen Aufzeichnungsverfahren auf die neue Propitären Laser-Guided-Magnetic-Recording-Technology (LGMR). Hier handelt es sich um einen lasergesteuerten Schreibvorgang, welcher mit den herkömmlichen Schreib-/Lesevorgängen nichts mehr gemein hat. Während ein lasergesteuerter, magnetischer Kopf die Bänder vorderseitig beschreibt, wird das Band auf der Rückseite durch einen optischen Servo auf die Schreib-/Leseköpfe positioniert. Andere Technologien tun dies ebenfalls auf der Vorderseite, wodurch aber wertvoller Raum für zusätzliche Schreib- und Lesespuren eingebüßt wird.
Die erste eingeführte Generation von S-DLT hat eine Speicherkapazität von unkomprimiert 110GB und Komprimiert 220GB, bei einer Transferrate von 11 MB/s, das dazugehörige Laufwerk war das SDLT220. Eine Weiterentwicklung beim Laufwerk auf das SDLT320 brachte beim gleichen Speichermedium (S-DLT1) eine Speicherkapazität von 160/320GB, bei einer Transferrate von 32 MB/s. Schließlich kam die nächste Generation SDLT Laufwerke auf den Markt, die SDLT600. Die Speicherkapazität betägt hier 300/600GB bei einer schnellen Transferrate von 72MB/s, hierfür war aber nun das S-DLT2 Band notwendig. Natürlich war eine Abwärtskompatibilität beim einlesen von Daten zu den SDLT Vorgängern vorhanden.
Momentan erhältliche Speicherbänder: S-DLT1, S-DLT2, S-DLT Cleaning Tape
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S-DLT Bänder Informationen
Als bei der schon erwähnten DLT Technologie mit 80GB das obere Ende der Entwicklung erreicht worden ist, forschte man bei Quantum nach anderen Wegen die Speicherkapazität zu erhöhen. Es sollte aber eine Abwärtskompatibilität gewährleistet sein, das heißt dass auch ältere DLT Bänder weiterhin in den neuen Laufwerken genutzt und ausgelesen werden können, dies ist der Read-Only Modus. Eine Beschreibung der älteren Bänder ist in den neuen Laufwerken leider nicht möglich. Das neue Format S-DLT, was für SuperDLTsteht, war hervorgebracht worden.
Diese Technologie setzte einen neuen optisch geführten Lese-/und Schreibkopf ein, deshalb ist ein kompletter zweiter Lesekopf notwendig, um die Abwärtskompatibilität mit den alten 1/2" DLT IV Bändern zu gewährleisten. Diese zweite Kopfeinheit ensprach der der DLT8000. Durch eine automatische Erkennung aktiviert das neue S-DLT Laufwerk automatisch den richtigen Kopf, also es erkennt ob ein neues S-DLT-Band oder ein älteres DLT-IV Band eingelegt ist. Dieses Kopfmodul ist seperat integriert worden, so dass das S-DLT Laufwerk, für die, die den zweiten Lesekopf nicht benötigen, auch ohne diesen zweiten Lesekopf bezogen werden kann. Der zweite Kopf ist aber für die Abwärtskompatibilität aufgrund von differenzierten Technologie notwendig.
Denn S-DLT setzt entgegen dem klassischen Linearen Aufzeichnungsverfahren auf die neue Propitären Laser-Guided-Magnetic-Recording-Technology (LGMR). Hier handelt es sich um einen lasergesteuerten Schreibvorgang, welcher mit den herkömmlichen Schreib-/Lesevorgängen nichts mehr gemein hat. Während ein lasergesteuerter, magnetischer Kopf die Bänder vorderseitig beschreibt, wird das Band auf der Rückseite durch einen optischen Servo auf die Schreib-/Leseköpfe positioniert. Andere Technologien tun dies ebenfalls auf der Vorderseite, wodurch aber wertvoller Raum für zusätzliche Schreib- und Lesespuren eingebüßt wird.
Die erste eingeführte Generation von S-DLT hat eine Speicherkapazität von unkomprimiert 110GB und Komprimiert 220GB, bei einer Transferrate von 11 MB/s, das dazugehörige Laufwerk war das SDLT220. Eine Weiterentwicklung beim Laufwerk auf das SDLT320 brachte beim gleichen Speichermedium (S-DLT1) eine Speicherkapazität von 160/320GB, bei einer Transferrate von 32 MB/s. Schließlich kam die nächste Generation SDLT Laufwerke auf den Markt, die SDLT600. Die Speicherkapazität betägt hier 300/600GB bei einer schnellen Transferrate von 72MB/s, hierfür war aber nun das S-DLT2 Band notwendig. Natürlich war eine Abwärtskompatibilität beim einlesen von Daten zu den SDLT Vorgängern vorhanden.
Momentan erhältliche Speicherbänder: S-DLT1, S-DLT2, S-DLT Cleaning Tape
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