8mm / AIT
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8mm Band Medien Informationen
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8mm Band Technologie
Die 8mm-Technologie nutzt auch das Helical Scan Verfahren als Grundlage, aber da im Gegensatz zur DAT (DDS) Technologie das Band nun 8mm anstatt 4mm breit ist, bieten diese Bänder größere Kapazitäten was Speicherkapazität und Transferrate betifft. Die ursprüngliche Nutzung dieser Technologie war für die Videoindustrie vorgesehen um Speicherintensivere Bildaufnahmen archivieren zu können. Dies nutzte die Computerindustrie aus und passte dieses Format an um den größeren Speicherbedarf, seiner Kunden gerecht werden zu können.
Aufgrund der Tatsache, dass auch hier das Helical Scan Verfahren genutzt wird, hat die 8mm Technologie die gleichen Vor- und Nachteile wie die bereits beschriebene DDS (DAT) Technologie (4mm-Band). Nachmals kann man in diesem Zusammenhang auf die hohe Mechanische Belastung hinweisen, welche durch starke Zugkräfte auf das Band während der Lese- und Schreivorgange ausgeübt werden. Dies bewirkt Verschleis an den Schreib-/Leseköpfen und dem Band selbst.
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Technisches unterschiede bei 8mm Bändern
Um dem Hunger nach immer größeren Speicherkapaziäten am Markt gerecht zu werden, wurde die 8mm-Technolgie in zwei unterschiedlichen Arten angepaßt. Zwar wurde die gleiche Grundtechnologie verwendet, dannoch gibt es Unterschiede in den Laufwerkstypen und Logarithmen der Komprimierung. Die zwei Formate sind unter den Namen Mammoth und AIT auf den Markt gekommen. Die Hersteller der jeweiligen Technologie unterstützen natürlich Ihr eigenes Format, also Sony das AIT und Exabyte das Mammoth. Ein weiteres Format ist ebenfalls auf den Markt gekommen, das VXA von Ecrix, was das jüngste Format der drei Formate ist.
Exabyte hat schließlich aus Begeisterung Ecrix aufgekauft und vermarktet das Format VXA nun unter eigenem Namen.
Exabyte hat, aufgrund des steigenden Speicherbedarfs, im Jahr 2000 die Mammoth 2 Technologie eingeführt. Durch ein neues, von IBM eingeführtes Komprimierungsformat - ALDC (Adaptiv Lossless Data Compression ) - mit einer Komprimierungsrate von 2,5 zu 1, wird eine Kapazität von 60GB oder 150GB Komprimiert, mit einer Transferrate von bis zu 30MB/s, erreicht. Durch einen von 40mm auf 47mm vergößerten Scanner werden im Mammoth 2 Laufwerk je zwei Lese- und Schreibköpfe zur Verfügung gestellt. Die Mammoth 2 Laufwerke werden über eine Ultra 2/LVD SCSI- Schnittstelle an die vorhandene Hardware angeschlossen und verfügen über eine neue Mehrkanalaufzeichnung und über einen 32MB Controller Puffer. Dadurch sind Übertragungsraten von bis zu 720MB/min möglich. Ein innovatives ECC3 Verfahren wird zur Fehlerkorrektur eingesetzt.
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